17. Januar 2011  |  hau

1600 Narren ziehen durch Griesheim

Gardetag: Musikzüge, Tänzer und Prinzenpaare erobern die Stadt - Danach geht es zum Manöverball in die Halle

GRIESHEIM.:

 


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Trommelwirbel in der Griesheimer Innenstadt. Foto: Günther Jockel
 
Mit Pauken und Trompeten und lautstarkem „Hie Schlott“ zogen nach zweijähriger Abstinenz wieder rund 1600 Karnevalisten durch Griesheims Straßen. Nachdem in den letzten beiden Jahren der Umzug der Narren wetterbedingt ausgefallen war, wurden beim 29. Gardetag des Tanzsport- und Carnevalvereins St. Stephan (CVS) die Schaulustigen am Straßenrand nicht enttäuscht. Bei milden Temperaturen sorgten die Griesheimer Vereine sowie fantasievoll gekleidete Karnevalisten aus dem gesamten Rhein-Main-Gebiet für ein farbenfrohes Spektakel und gaben mit Kanonendonner und Pulverdampf einen Vorgeschmack auf die Kampagne. Die Prinzenpaare aus Dietzenbach, Roßdorf und Weiterstadt winkten dem Narrenvolk zu, Musikzüge heizten die Stimmung an und die Gardemädchen in kurzen Röckchen zogen die Aufmerksamkeit auf sich. Auf bunt geschmückten Motivwagen sorgten die Elferräte für einen Bonbonregen. Groß war die Freude, wenn unter den Zugteilnehmern bekannte Gesichter ausgemacht und Schlachtrufe ausgetauscht wurden.
Im Anschluss an den Umzug gab es dann einen Manöverball in der Hegelsberghalle. Eine besondere Überraschung hielt Zugmarschall Dieter Selzer für Bürgermeister Norbert Leber parat. Beim Kommandeursempfang am frühen Nachmittag ernannte er das Stadtoberhaupt zum „Ehrengardist der Stadtgarde Griesheim“ als Dank für dessen Unterstützung seit der Gründung im Jahr 1993. „Diese besondere Auszeichnung wurde erst vier Mal vergeben“, betonte Selzer, als er Norbert Leber den großen Stern an sein Revers heftete.
 
 
   
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