15. Januar 2012  | hau

Gardetag: Mit Kanonendonner, Pauken und Trompeten

Karnevalisten aus Nah und Fern auf den Straßen der Stadt unterwegs – Prinzenpaare grüßen ins Volk

Gute Stimmung bei sonnigem Wetter herrschte beim Gardetag in Griesheim. Das Bild zeigt  GCG-Tänzerinnen  beim Zug durch die Stadt. Foto: Gudrun Hausl
| Vergrößern | Gute Stimmung bei sonnigem Wetter herrschte beim Gardetag in Griesheim. Das Bild zeigt GCG-Tänzerinnen beim Zug durch die Stadt.
Foto: Gudrun Hausl
 
GRIESHEIM.
Am Sonntagnachmittag zogen Karnevalisten aus Nah und Fern durch Griesheims Straßen. Zahlreiche Schaulustige verfolgten das vom Tanzsport- und Carnevalverein St. Stephan organisierte Spektakel.
Während die Prinzenpaare aus Pfungstadt, Weiterstadt, Dietzenbach, Messel und Dorndiel dem Narrenvolk huldvoll zuwinkten, die neun Musikzüge mit flotten Rhythmen die Stimmung anheizten und die Gardemädchen in kurzen Röckchen die Blicke auf sich zogen, sorgten die Elferräte auf ihren bunt geschmückten Motivwagen zur Freude der Kinder für einen Bonbonregen. Die Erwachsenen indes suchten nach bekannten Gesichtern unter dem närrischen Fußvolk und nahmen mit lautstarkem „Hie Schlott“ Kontakt auf. Hin und wieder wurde auch etwas Hochprozentiges zum Aufwärmen gereicht oder ein kleines Schwätzchen gehalten.
Vereinzelte „Helau“-, „Äla-“ oder„ Hä-Hopp-Rufe“ der auswärtigen Gruppen wurden von den Einheimischen umgehend mit dem Griesheimer Schlachtruf beantwortet. „Wir sind hier schließlich in der Zwiebelstadt“, bekräftigte Heiner (45) und schwenkte sein Matrosenhütchen. „Clown“ Henrik (5) saß auf den Schultern seines Papas und forderte die vorbei ziehenden Karnevalisten auf, etwas Süßes in dessen umgedrehten Cowboyhut zu werfen. Prall gefüllt waren bereits die Plastiktüten von Svenja (7) und Maria (8). Sie sind quer vom Marktplatz in die Friedrich-Ebert-Straße gerannt und haben zwei Mal Bonbons gesammelt.
Während sich der närrische Lindwurm noch durch die Straßen schlängelte, schaute Zugmarschall Dieter Selzer bereits in der Hegelsberghalle nach dem Rechten, wo sich alle Zugteilnehmer zum Manöverball trafen und mit Märschen und Showtänzen unterhielten.
 
   
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